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Patrozinium Ohne Erbsünde empfangene Jungfrau und Gottesmutter Maria 08. Dezember
Kaising ist ein kleiner Ort östlich von Greding auf der Jurahöhe gelegen. Im Jahre 1848 wurde in der Ortsmitte eine Kapelle errichtet. Diese Kapelle wurde durch den Anbau eines größeren Kirchenschiffes 1923 erweitert. Auf dem First des neuen Kirchenschiffes fand ein kleiner Glockenturm seinen Platz, denn bei der Erweiterung der Kirche wurden auch zwei Glocken angeschafft. Im Zuge der Kirchenvergrößerung wurde die Filialkirchenstiftung Kaising gegründet. Bis dahin war die Pfarrkirchenstiftung Eigentümer und damit Baulastträger für die Kapelle in Kaising. Im Jahr 1933 wurde die Kirche innen getüncht sowie das Deckengemälde von Josef Wittmann, München gemalt. Es zeigt die Begegnung Marias mit ihrer Verwandten Elisabeth. Im Laufe der vielen Jahre zeigten sich in der Bausubstanz verschiedene Schäden: Risse in den Mauern, Teile des Deckengemäldes lösten sich vom Untergrund, am Dachreiter mit den beiden Glocken zeigten sich statische Probleme. In den Sommermonaten 2009 wurde die Kirche grundlegend saniert und renoviert. Am 25. Oktober 2009 wurde die Kirche für die Gläubigen mit einem Festgottesdienst wieder geöffnet.
Josef Gilch (25 Jahre Organist in der Pfarrei Greding, Kaising) erhielt durch Pfarrer Richard Herrmann eine Ehrung für seinen treuen Dienst bei der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste. (siehe Foto)
Kirche soll Mittelpunkt des Dorfes sein Stadtpfarrer Richard Herrmann hielt seinen ersten Gottesdienst in Kaising
Nachdem die Renovierungsarbeiten an der Kaisinger Filialkirche abgeschlossen sind, fand am Sonntag zum ersten Mal hier wieder ein Gottesdienst statt. Richard Herrmann, der neue Stadtpfarrer von Greding, der zuvor noch keinen Gottesdienst abgehalten hatte, feierte die Wiedereröffnung der Kirche mit vielen Gläubigen. Zu dem Gottesdienst konnte er nicht nur viele Kaisinger begrüßen, sondern auch zahlreiche Ehrengäste, darunter auch stellvertretenden Bürgermeister Matthias Herrler, Vertreter der Pfarreien, Kirchefilialen und Handwerker. Farbenprächtig umrahmt wurde der Festgottesdienst von den Fahnenabordnungen der Kaisinger Vereine. „Viele Hände mussten ineinander greifen, um das Geliingen dieser unfallfreien Renovierung zu vollenden. Der Mittelpunkt eines Dorfes soll die Kirche sein, sie soll einladen zum Gebet. Hier soll man seine innere Ruhe finden“, wünschte sich der Festprediger. Der geistliche Mittelpunkt in unserem Leben sei der Altar, betonte er in seiner Predigt. In diesem Gottesdienst nahmen auch zwei neue Ministrantinnen ihren Dienst in der Kirche auf. Nach der Segnung der Ministrantenkreuze wurden Theresa Gilch und Lea Marie Seyberth die Kreuze umgehängt. Noch eine Überraschung hatte Stadtpfarrer Herrmann zu verkünden. Josef Gilch erhielt eine Ehrung für 25 Jahre Organistendienst in der Pfarrei Greding. Herrmann überreichte ihm eine Urkunde und ein Geschenk. Zum Schluss dankte er allen freiwilligen Helfern, besonders der Kirchenpflegerin Beate Sipl, für die Organisation und gute Zusammenarbeit und lud alle Kirchenbesucher zum Mittagessen ins Feuerwehrhaus ein.
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